Ende Februar ging es im Spiellabor einmal komplett analog zu: Thema des Feburarworkshops war „Game Design“, die Kunst ein Spiel mit Regeln, Komponenten, Zielen und einem Thema zu entwerfen das Spaß macht.

Nach einem kurzen Input über die sehr vielfältige Welt der Spiele und die gängigsten Spielmechanismen hieß es dann auch schon „learning by doing“:

Wir stellten uns die Aufgabe innerhalb der verbleibenden Zeit jeweils einen Spieleprototypen anzufertigen und am Ende kurz zu testen.

Als Orientierung legten wir uns auf die „Race to the End“ bzw. die „Territorial Aquisition“ Mechanik als Kern des jeweiligen Prototypen fest. „Race to the End“ ist dabei eine der bekanntesten Spielmechaniken, jeder der schon einmal „Mensch ärgere dich nicht!“ gespielt hat, weiß was gemeint ist. Bei „Race to the End“ geht es darum vor anderen Spielern ein Ziel bzw. eine Endposition zu erreichen um zu gewinnen. Meistens gibt es einen Spielplan mit Feldern und einem bestimmten Feld das es dann zu erreichen gilt.

„Territorial Aquisition“ hingegen bedeutet das Sammeln oder Besetzen von Territorien oder anderen Spielkomponenten z.B. muss man bei Monopoly Straßen erwerben oder bei „Die Siedler von Catan“ Siedlungen bauen, durch die man dann die Rohstoffe der angrenzenden Landplättchen nutzen kann.

Trotz des sehr knappen Zeitrahmens von knapp zwei Stunden gelang es mehrere spielbare Prototypen zu entwickeln:

Es wurde eine Fischfangsimulation entwickelt in der die Spieler um den größten und besten Fang wetteifern.

Weiterhin entstand eine komplexe Wirtschaftssimulation in der Rohstoffe gesammelt und verarbeitet werden müssen. Aus den verarbeiteten Rohstoffen erstellen die Spieler Einheiten mit denen sie die gegnerischen Basen einnehmen und so gewinnen.

Neben derart komplexen Prototypen wurden ein Schafhirten / Wolf Würfelspiel und hochaktuell ein Mediziner gegen Virus Spiel entwickelt.

Spiellabor Workshop: Game Design

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